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Kochschinkenform

Wenn Sie sich daheim Ihren eigenen Wurstaufschnitt ohne Zusatzstoffe zubereiten möchten, ist die Kochschinkenform eine lohnenswerte Anschaffung. Mit dieser können Sie das Fleisch schonend pressen und gleichmäßig im Wasserbad garen, sodass ein saftiger Schinken oder andere Spezialitäten wie z. B. Pasteten entstehen. Wer sich eine Kochschinkenform kaufen möchte, sollte mit der korrekten Anwendung vertraut sein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kochschinkenform sorgt dafür, dass der Schinken beim Garen seine Form behält. 
  • Kochschinkenformen bestehen zumeist aus rostfreiem Edelstahl und sind in verschiedenen Größen erhältlich. 
  • Der Schinken wird über mehrere Stunden gleichmäßig in der Form gegart, wodurch er schön zart und saftig bleibt. 
  • Ein ausreichender, aber nicht zu hoher Pressdruck ist für ein optimales Ergebnis entscheidend. 
  • Bei Hausschlachtebedarf finden Sie die richtige Kochschinkenform für Ihren persönlichen Bedarf.

Was ist eine Kochschinkenform? 

Bei einer Kochschinkenform, teils auch unter der Bezeichnung Fleischpresse oder Schinkenkocher bekannt, handelt es sich um eine spezielle Edelstahlform, die dazu konzipiert ist, rohen oder gekochten Schinken, Fleisch und Pasteten während des Garvorgangs in die gewünschte Form zu pressen. 

Der Garvorgang selbst erfolgt im heißen Wasserbad. Die Form sorgt nicht nur für ein ansprechendes optisches Ergebnis, sondern auch für eine gleichmäßige Hitzeverteilung und somit für eine saftige Konsistenz. Viele Modelle sind heutzutage mit einem Thermometer zur Temperaturkontrolle ausgestattet, sodass Sie den Garprozess jederzeit im Auge behalten können. 

Da die allermeisten Modelle aus rostfreiem Edelstahl bestehen, ist die Kochschinkenform in der Regel spülmaschinenfest. Das Fassungsvermögen gängiger Formen liegt bei durchschnittlich 1 bis 3 Litern. Für den Heimgebrauch sind meist die kleineren Varianten ausreichend. In Gastronomie- und Fleischereibetrieben kommen entsprechend größere Formen zum Einsatz.

Anwendung 

Daheim Aufschnitt herzustellen ist gar nicht schwer, sofern man eine geeignete Kochschinkenform besitzt. Im ersten Schritt wird der Schinken gepökelt und in einen speziellen Kochbeutel verpackt. Er kommt samt Kochbeutel in die Kochschinkenform. Nun setzen Sie den Deckel auf und spannen ihn fest ein, sodass ein gleichmäßiger Pressdruck entsteht. 

Anschließend wird die Form ins Wasserbad gestellt. Das Fleisch sollte nun mehrere Stunden bei niedriger Temperatur um rund 75° bis 80° Grad Celsius durchgaren. Holen Sie den Schinken erst dann aus der Form, wenn er vollständig erkaltet ist. Ansonsten kann er leicht in sich zusammenfallen.

Hinweis 

Bevor Sie sich eine Kochschinkenform kaufen, sollten Sie sich mit einigen Hinweisen zur Anwendung vertraut machen. Die Handhabung erfordert nämlich durchaus ein wenig Übung. Vermeiden Sie ein zu starkes Pressen in der Form. Letzteres führt dazu, dass das Fleisch sich beim Garen nicht ausdehnen kann. Der Fleischsaft tritt aus und der Schinken wird zäh.

Vermeiden Sie es außerdem, den fertig gebrühten Schinken im warmen Zustand noch einmal nachzupressen. Auch hierbei kommt es zum unerwünschten Austritt von Fleischsaft. Zudem kann das Nachpressen dazu führen, dass die Schinkenscheiben nicht richtig aneinander haften. Der Schinken lässt sich also später nicht mehr gut schneiden.

Ein zu niedriger Pressdruck ist jedoch ebenfalls nicht zielführend, vielmehr kommt es auf das richtige Maß an. Pressen Sie den Schinken mit zu wenig Druck, beeinträchtigt dies den Scheibenzusammenhalt ebenso negativ wie ein zu hoher Pressdruck. Nach einigen Malen der Anwendung gelingt es jedoch meist problemlos, das richtige Maß abzuschätzen.