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Messerschärfer

Damit Ihre hochwertigen Küchenmesser lange scharf bleiben, ist regelmäßiges Nachschärfen unerlässlich. Hierzu benötigen Sie einen professionellen Messerschärfer. Es gibt die Auswahl zwischen mechanischen und elektrischen Modellen. Bei Hausschlachtebedarf finden Sie eine große Auswahl professioneller Schleifgeräte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt verschiedene Arten von Messerschärfern wie z. B. Wetzstäbe, Schleifsteine oder elektrische Schleifmaschinen mit Schleifscheiben. 
  • Welcher Messerschärfer der richtige ist, hängt vor allem von der individuellen Nutzung und den persönlichen Ansprüchen ab. 
  • Messerschärfer bzw. deren Schleifelemente können aus Keramik, Kunststoff oder Stahl bestehen.
  • Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, spielt der Schleifwinkel eine entscheidende Rolle. 
  • Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Messerschärfer über gewisse Sicherheitsvorkehrungen wie einen rutschfesten Griff und Abdeckungen verfügen.

Welche Arten von Messerschärfern gibt es?

Mechanische Messerschärfer

Zu den mechanischen Messerschärfern zählen der Wetzstahl, Wetzstäbe und Schleifsteine. Sie verfügen über keinen elektrischen Antrieb. Die Klinge muss von Hand geführt werden, was aber mit ein wenig Übung leicht gelingt.

Elektrische Messerschärfer

Wenn Sie einen elektrischen Messerschärfer kaufen, so handelt es sich hierbei in den meisten Fällen um Abziehschleifer. Die Schleifelemente rotieren während des Schleifvorgangs, damit weniger Kraft aufgewendet werden muss. Eine weitere Variante sind motorbetriebene Doppelschleifer. Hier muss das Messer gegen zwei rotierende Schleifscheiben gehalten werden.

Schleifmaschinen

Eine Messerschleifmaschine verfügt über rotierende Schleifscheiben, die aus Keramik oder Diamant bestehen. Der Winkel ist individuell einstellbar, um jedes Messer nach Bedarf zu schärfen. Für europäische Messer beträgt der Schleifwinkel beispielsweise 14° GradAbschließend werden die Klingen an einer Filzscheibe mit Polierpaste abgezogen.

Wetzstähle

Bei einem Wetzstahl handelt es sich um einen runden Keramik- oder Stahlstab mit Handgriff. Zum Schärfen ziehen Sie die Klinge schräg über den Stahl, bis das gewünschte Resultat erreicht ist.

Schleifsteine

Schleifsteine, auch unter der Bezeichnung Wetzsteine bekannt, sind Blöcke aus Naturstein. Sie sind in unterschiedlichen Körnungen erhältlich, wobei ein Stein jeweils über 2 verschiedene Körnungen verfügt. Eine grobe Körnung ist für grobe Arbeiten und Reparaturen von beschädigten Klingen gedacht, mit einer feinen Körnung verleihen Sie Ihren Klingen den nötigen Feinschliff. Der Umgang mit dem Schleifstein erfordert ein wenig Übung.

Welche Aspekte sind beim Kauf eines Messerschärfers entscheidend?

Messerschärfer Art

Wer einen Messerschärfer kaufen möchte, hat die Auswahl zwischen verschiedenen Varianten. So gibt es beispielsweise elektrische oder manuelle Modelle sowie professionelle Schleifmaschinen für Profis. Für den Heimgebrauch ist in der Regel ein manueller Messerschärfer ausreichend. Hierbei handelt es sich zudem um die preiswerteste Variante. Für Gastronomiebetriebe lohnt sich hingegen die Anschaffung elektrischer Modelle.

Material

Messerschärfer bzw. deren Schleifelemente bestehen normalerweise aus Keramik, Stahl oder Diamant, wobei jedes Material seine Vorzüge und Nachteile aufweist. Mit Keramik oder Stahl werden die Klingen schärfer, dafür sind Schleifscheiben aus Diamant langlebiger.

Schleifwinkel

Der Schleifwinkel ist beim Messerschärfen von enormer Wichtigkeit. Grundsätzlich gilt: Je flacher der Schleifwinkel, umso schärfer wird die Klinge, aber umso empfindlicher ist sie auch. Ein steiler Schleifwinkel ist robuster, allerdings werden die Klingen damit nicht so scharf. Im Idealfall sollten sich bei Ihrem Messerschärfer verschiedene Schleifwinkel einstellen lassen, sodass Sie den Schleifwinkel an das jeweilige Messer sowie an den gewünschten Schärfegrad anpassen können.

Größe der Messer

Vor dem Kauf eines Messerschärfers sollten Sie unbedingt darauf achten, ob dieser für die Größe Ihrer Messer passend ist. Manche Geräte sind speziell für große Küchenmesser ausgelegt, andere Modelle eignen sich speziell für kleinere Messer.

Sicherheitsfunktionen

Um Verletzungen vorzubeugen, sollte ein qualitativ hochwertiger Messerschärfer über bestimmte Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Besonders empfehlenswert sind z. B. ein rutschfester Griff, rutschfeste Füße sowie Schutzabdeckungen.

Messerschärfer aus dem DICK-Sortiment

Wer einen Messerschärfer kaufen möchte, wird schnell auf den Hersteller DICK aufmerksam, da es sich hierbei um einen der bekanntesten Hersteller handelt. Nachfolgend folgt eine Vorstellung der vier beliebtesten Modelle aus dem aktuellen Sortiment.

DICK Messerschärfer Magneto Steel Hyper Drill II

Magneto Steel

Der Magneto Steel ist besonders unkompliziert in der Handhabung. Das Durchziehen der Klinge ist ohne großen Kraftaufwand möglich. Durch die integrierten Magnete wird die Klinge winkelgenau durch die Schärfeinheit gezogen, was für ein perfektes Resultat sorgt. Zudem bleibt der Schleifstaub nicht an der Klinge, sondern an den Magneten haften. Die Edelstahl-Schutzplatten sorgen dafür, dass die Klinge sicher durch die Schärf-Elemente geführt wird. Wie alle DICK Messerschärfer verfügt auch der Magneto Steel über Edelstahl-Schärfstäbe und verschleißsichere Zugfedern.

Die rutschsicheren Griffmulden an der Vorderseite des Messerschärfers sorgen für sicheren Halt auch mit Handschuhen. Weiterhin hervorzuheben ist die Flexibilität: Der Magneto Steel kann als mobiles Arbeitsgerät genutzt oder am Arbeitsplatz festgeschraubt werden. Hierfür gibt es zwei Befestigungslöcher an der Unterseite. Zwei weitere Befestigungslöcher an der Oberseite ermöglichen ein diebstahlsicheres Anschließen des Geräts.

Master Steel

Der Master Steel Messerschärfer verfügt selbstverständlich ebenfalls über die Markenzeichen aller DICK-Geräte: Schärfstäbe aus Edelstahl, robuste Zugfedern, rutschsichere Griffmulden sowie eine gesicherte Mechanik, sodass die Schärfkomponenten jederzeit vor Umwelteinflüssen wie Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit geschützt sind.

Innerhalb der Schärfeinheit führen die integrierten Schutzstäbe die Klinge sicher entlang der Schärfstäbe. Ein Abrutschen ist somit nicht möglich. Die Schutzstäbe haben eine zusätzliche Polierwirkung und verhindern zudem, dass das Fleisch mit den Kunststoffabschnitten innerhalb des Messerschärfers in Berührung kommt.

Der Master Steel kann mithilfe einer Halterung ganz einfach am Arbeitsplatz befestigt werden. Die Halterung lässt sich wahlweise nach links, nach rechts oder frontal ausrichten.

Silver Steel

Der Silver Steel besteht zu 100 % aus gehärtetem, rostfreiem Edelstahl. Es handelt sich um ein besonders schlankes, leichtes Gerät, das wenig Platz in der Küche beansprucht. Die rutschfesten Griffe sorgen für ergonomisches und sicheres Arbeiten.

Die auswechselbaren HyperDrill-Schärfstäbe bilden die Schärfeinheit, welche für einen optimalen Winkel und ein perfektes Resultat an Schärfe sorgen. Die Schneide des Messers wird vorsichtig abgezogen und zusätzlich leicht geglättet. Durch die zwei zusätzlich integrierten Schärfstäbe ist das Ergebnis um mehr als 30 % besser als bei vergleichbar konzipierten Messerschärfern. Es gibt keine Zugfedern oder andere Verschleißteile.

Sie können den Silver Steel wahlweise mit seinen zwei unteren Befestigungslöchern am Arbeitsplatz festschrauben oder als Handgerät benutzen. An den oberen Ösen können Sie ihn diebstahlsicher befestigen.

Rapid Steel

Der Rapid Steel ist der Alleskönner unter den Messerschärfern und durch seine unkomplizierte Handhabung vor allem für Anfänger bestens geeignet. Sie müssen das Messer nur wenige Male durch die Schärfeinheit ziehen und schon ist es winkelgenau nachgeschärft. Besonders hervorzuheben ist außerdem das ergonomische Design.

Die verschleißfreien Zugfedern und Schärfstäbe aus rostfreiem Edelstahl machen den Rapid Steel besonders robust und langlebig. Ein abgeschlossener Mechanikkasten schützt den Messerschärfer zusätzlich vor Verschleiß. Im Lieferumfang ist eine rutschsichere Standplatte inbegriffen, welche mit Saugnäpfen an der Arbeitsplatte befestigt wird.

FAQ

Wie oft Sie Ihr Messer nachschärfen müssen, hängt davon ab, wie häufig Sie es benutzen. Nutzen Sie das Messer privat in der eigenen Küche, ist es normalerweise ausreichend, es alle vier Wochen zu schärfen. In Profiküchen verhält es sich hingegen anders. Hier sollten die Messer alle zwei Wochen nachgeschliffen werden.

Ein stumpfes Messer lässt sich ganz einfach mithilfe des Papiertricks erkennen: Hierzu halten Sie ein Blatt Papier vor sich und versuchen, dieses mit dem Messer zu zerteilen. Gelingt dies mühelos, so ist das Messer scharf. Zerreißt das Papier jedoch oder fransen die Ränder aus, wird es Zeit zum Nachschärfen. Allerdings ist der Papiertrick oft gar nicht vonnöten, da Sie im alltäglichen Gebrauch eine stumpfe Messerklinge schnell bemerken. Mit einem stumpfen Messer ist das Schneiden spürbar mühsam und die Verletzungsgefahr ist erhöht, da Sie leicht abrutschen können.

Ja, die meisten Messerschärfer mit Wolfram-Klinge eignen sich für Messer mit Wellenschliff. Nicht geeignet sind hingegen Messerschärfer mit Rollen, da diese die Zahnung der Wellen nicht erfassen können.

Wenn Sie einen Messerschärfer kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen keramischen Schleifscheiben und Diamantplatten. Beide Varianten bringen ihre spezifischen Vor- und Nachteile mit sich. Diamantscheiben haben den Vorteil, dass sie die Klingen sehr schnell schärfen. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass zu viel Stahl abgeschliffen wird. Die Arbeit mit Schleifscheiben dauert ein wenig länger, allerdings wird die Klinge hierbei gründlicher poliert.

Ob Sie lieber einen manuellen oder einen elektrischen Messerschärfer kaufen sollten, hängt von der Häufigkeit und Art der Nutzung ab. In Gastronomiebetrieben wird oftmals mit elektrischen Modellen gearbeitet, wohingegen für den Heimgebrauch die manuelle Variante vollkommen ausreichend ist. Manuelle Messerschärfer sind zudem oft kostengünstiger und unkomplizierter in der Handhabung, was für den Heimgebrauch von Vorteil ist.

Bei der Körnung von Schleifsteinen wird zwischen grober und feiner Körnung unterschieden. Eine grobe Körnung (Körnungszahl 1000) verursacht einen starken Materialabrieb. Dies kann durchaus gewollt sein, um stark abgenutzte Klingen wieder einsatzbereit zu machen. Die grobe Körnung dient dem Grobschliff und der Reparatur. Die feine Körnung (Körnungszahl 3000 - 6000) dient dem Feinschliff und dem routinemäßigen Nachschärfen. Schleifsteine sind in der Regel auf beiden Seiten unterschiedlich beschichtet, einmal mit grober und einmal mit feiner Körnung, sodass sich ein einziger Stein für beide Einsatzzwecke eignet.

Zu den beliebtesten Herstellern von Messerschärfern zählen F. Dick, WMF, Graef, AnyCharp, Horl und Camry.

Durch eine unsachgemäße Lagerung können Messer schnell abstumpfen. Insbesondere in der Besteckschublade haben scharfe Messer nichts verloren. Dies ist nicht allein durch die Verletzungsgefahr begründet: Stoßen die Klingen mit anderem Besteck zusammen, nutzen sie sich ab. Um dies zu vermeiden, sollten hochwertige Küchenmesser bestenfalls in einem Messerblock gelagert werden. Auf diese Weise sind die Klingen vor Beschädigungen und Feuchtigkeit geschützt. Auch die Verletzungsgefahr wird minimiert.

Grundsätzlich gilt: Zögern Sie das Nachschärfen nicht zu lange hinaus! Es ist weitaus aufwendiger, bei einem abgestumpften Messer einen komplett neuen Grundschliff wiederherzustellen, als scharfe Messer regelmäßig nachzuschleifen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, um Ihre Messer möglichst lange scharf zu halten, ist die richtige Reinigung. Legen Sie das Messer nicht in die Spülmaschine, sondern reinigen Sie es per Handwäsche. Waschen Sie die Klinge nach Gebrauch unter fließendem Wasser mit einem milden Spülmittel ab und spülen Sie anschließend mit kaltem Wasser nach.

Weiterhin sollten Sie die Messerklinge nicht überstrapazieren. Setzen Sie die Messer Ihrem Zweck entsprechend ein. Mit einem Obstmesser Fleisch vom Knochen lösen zu wollen, ist demzufolge keine gute Idee. Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, Schnittgut mit der Klinge vom Brett zu schaben. Verwenden Sie hierfür immer den Messerrücken.