Das Pfeffergewürz hat seinen Ursprung im Südwesten Indiens. Durch Alexander den Großen kam der Pfeffer letztendlich nach Europa. Heutzutage befinden sich die größten Pfefferanbaugebiete in Südostasien wie Indien, Malaysia, Vietnam und Kambodscha.
Pfeffer kaufen
Pfeffer verleiht vor allem herzhaften Speisen die richtige Würze. Doch wussten Sie, dass guter Pfeffer gar nicht so leicht zu erkennen ist und es verschiedene Pfeffersorten gibt, die sich für unterschiedliche Gerichte eignen? Nachfolgend erfahren Sie, was es beim Pfeffer kaufen zu beachten gibt.
Das Wichtigste in Kürze
- Pfeffer stammt ursprünglich aus Indien, ist seit 3000 Jahren bekannt und zählt somit zu den ältesten Gewürzen der Welt.
- Wenn Sie Pfeffer kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen gemahlenem Pfeffer und ganzen Pfefferkörnern.
- Die bekannteste Pfeffersorte ist der schwarze Pfeffer. Es gibt jedoch noch weitaus mehr Sorten wie z. B. den grünen, roten und weißen Pfeffer.
- Um die Qualität des Pfeffers zu erhalten, sollte er luftdicht, trocken und dunkel gelagert werden.
- Gelangt Pfeffer in die Augen, muss das Auge unter fließendem Wasser ausgespült werden.
Wie wird Pfeffer verwendet?
Pfeffer ist in jeder Küche ein nahezu unverzichtbares Gewürz. Um Speisen zu verfeinern, können Sie ihn auf zweierlei Arten einsetzen. Bei der Zubereitung von Soßen, Schmorgerichten oder Eintöpfen ist es empfehlenswert, den gemahlenen Pfeffer - oder alternativ ganze Pfefferkörner - so früh wie möglich mit in den Topf zu geben, damit das Aroma sich optimal entfalten kann.
Die zweite Variante ist der Pfeffer zum Abrunden. Dies empfiehlt sich vor allem bei Pfannengerichten. Frischer Pfeffer sollte nämlich nicht gebraten werden, da er sonst schnell bitter wird. Fügen Sie den gemahlenen Pfeffer kurz vor Ende der Garzeit hinzu. Hierfür eignet sich frischer Pfeffer aus der Pfeffermühle am besten.
Darüber hinaus sind Pfeffer und Salz beliebte Tischgewürze, die zum Nachwürzen hingestellt werden können. So kann jedes Familienmitglied oder jeder Gast die Mahlzeit nach eigenem Wunsch nachwürzen.
Pfeffer richtig lagern: Was es zu beachten gilt
Wenn Sie Pfeffer kaufen möchten, sollten Sie wissen, wie Sie ihn am besten aufbewahren. Hochwertiger Pfeffer muss fachgerecht gelagert werden, damit er möglichst lange haltbar bleibt und seine Qualität dabei nicht einbüßt. Korrekt gelagert, behält das Gewürz über viele Monate hinweg seine volle Geschmacksintensität.
Zunächst einmal ist es wichtig, den Pfeffer vor direkter Sonneneinstrahlung (Licht und Wärme) zu schützen. Dies gilt für gemahlenen Pfeffer sowie für Pfefferkörner gleichermaßen. Bewahren Sie das Gewürz möglichst in einem luftdichten Behälter auf, um Feuchtigkeit fernzuhalten. Sollten Sie gemahlenen Pfeffer in kleinen Tütchen gekauft haben, dann füllen Sie ihn nach dem Öffnen möglichst rasch um. Offene Tütchen im Schrank liegen zu lassen ist der Qualität abträglich.
Wenn Sie ganze Pfefferkörner kaufen und diese mahlen möchten, dann machen Sie dies immer erst unmittelbar vor der Verwendung. Auf diese Weise bleiben die ätherischen Öle, die für das Aroma sorgen, erhalten.
Übersicht über die verschiedenen Pfeffersorten
Wenn Sie Pfeffer kaufen möchten, sollten Sie die verschiedenen Pfeffersorten kennen. Jede Sorte hat ihr eigenes Aroma und eignet sich für andere Gerichte.
Schwarzer Pfeffer
Wer schwarzen Pfeffer kaufen möchte, hat eine große Auswahl. Kein Wunder, denn er ist hierzulande die bekannteste Pfeffersorte. Er entsteht durch die Fermentierung des grünen Pfefferkorns. Schwarzer Pfeffer schmeckt intensiv würzig mit einer leicht erdigen Note. Er passt wunderbar zu Steak- und Fleischgerichten, am besten frisch gemahlen. Schwarzen Pfeffer zu kaufen, ist also ein Muss für jeden Koch.
Grüner Pfeffer
Bei grünem Pfeffer handelt es sich um noch "unreife" Pfefferkörner. Nach der Ernte werden sie gefriergetrocknet oder eingelegt, um eine Fermentierung zu verhindern. Grüner Pfeffer ist besonders mild im Geschmack und passt wunderbar zu Käse oder als Aromaträger in Soßen (z. B. grüne Pfeffersoße).
Roter Pfeffer
Anders als die Bezeichnung es vielleicht vermuten lässt, hat roter Pfeffer keine intensiv rote Farbe, sondern ist eher rostbraun bis rötlich. Bei rotem Pfeffer handelt es sich um die reif geerntete Frucht. Die Weiterverarbeitung ist herausfordernd, da bei der Trocknung ein Großteil der Farbe verloren geht. Roter Pfeffer ist daher ein besonders hochwertiger Pfeffer. Im Geschmack zeichnet er sich durch seine leichte Süße aus. Deswegen eignet er sich bestens als verfeinernde Zutat für Desserts mit Früchten und Schokolade.
Weißer Pfeffer
Beim weißen Pfeffer handelt es sich genau genommen um den Samen der Pfefferbeere. Um weißen Pfeffer zu gewinnen, muss die reife, rote Pfefferbeere geschält werden. Durch das Schälen werden bestimmte Aromastoffe freigesetzt, die dem weißen Pfeffer seinen charakteristischen Duft verleihen. Er passt wunderbar zum Abrunden von hellen Soßen wie z. B. Sauce béarnaise oder Hollandaise.
Orangen-Pfeffer
Wenn Sie schwarzen Pfeffer kaufen möchten, haben Sie die Auswahl zwischen den verschiedensten Kreationen wie z. B. Orangen-Pfeffer. Hierbei werden frische Pfefferkörner mit getrockneten Orangenschalen aromatisiert. Diese Kombination passt wunderbar zu Fisch- oder Geflügelgerichten.
Zitronen-Pfeffer
Zitronen-Pfeffer wird nach demselben Prinzip hergestellt wie der Orangenpfeffer. Nur werden hier anstelle von getrockneten Orangenschalen Zitronenschalen beigefügt. Der Zitronenpfeffer passt zu Fischgerichten, Meeresfrüchten und Geflügel.
Bunter Pfeffer
Sie können sich beim Pfeffer kaufen nicht zwischen den einzelnen Sorten entscheiden? Dann wäre der bunte Pfeffer die richtige Wahl für Sie. Bei Letzterem handelt es sich um eine Mischung aus roten, weißen, grünen und schwarzen Pfefferkörnern. Die bunte Mischung punktet daher nicht nur geschmacklich, sondern ist auch ein optisches Highlight. Bunter Pfeffer passt als Tischgewürz zu nahezu allen Gerichten.
Cayenne-Pfeffer
Cayenne-Pfeffer ist gar kein "echter" Pfeffer. Es handelt sich um fein gemahlene Chilischoten, weshalb der Cayenne-Pfeffer zu den schärfsten Würzmitteln der Welt gehört.
FAQ
Guter Pfeffer hat jede Menge mit Chemie zu tun. Denn es sind bestimmte chemische Inhaltsstoffe, die ihm seine Schärfe verleihen. Hierzu gehören das Alkaloid Piperin sowie Derivate des Peperins. Je nach Pfeffersorte können noch weitere Stoffe in verschiedener Zusammensetzung hinzukommen. Außerdem ist Pfeffer reich an ätherischen Ölen, deren Anteil ebenfalls ja nach Sorte variieren kann.
Wer sich mit den verschiedenen Pfeffersorten beschäftigt, wird früher oder später auf den Rosa Pfeffer aufmerksam werden. Ebenso wie der Cayenne-Pfeffer ist dieser jedoch kein echter Pfeffer. Rosa Pfefferkörner sind die Früchte des brasilianischen oder peruanischen Pfefferbaums. Diese zählen zur Familie der Sumachgewächse. Eine botanische Verwandtschaft mit der echten Pfefferpflanze besteht nicht. Warum der Rosa Pfeffer dennoch als Pfeffer bezeichnet wird, hängt mit seiner Ähnlichkeit zu richtigen Pfefferkörnern sowie mit seinem würzigen Geschmack zusammen. Er ist daher häufig ein Bestandteil in Pfeffermischungen.
Pfeffer zu kaufen, ist sowohl in jedem Supermarkt sowie natürlich auch online möglich. Wenn Sie Pfeffer bei uns bestellen möchten, stehen Ihnen in der Regel die folgenden Packungsgrößen zur Verfügung: 100 g, 250 g, 500 g, 1 kg.
Gelangt Pfeffer in die Augen, ist dies extrem unangenehm bis schmerzhaft, da er die Schleimhäute reizt. Sollte ein Unglück passiert sein, dann ist es zunächst wichtig, die Ruhe zu bewahren! Spülen Sie das betroffene Augen unter fließendem lauwarmen Wasserf aus. Bitte auf keinen Fall reiben! Sollte nach dem Ausspülen keine Linderung eintreten, muss ein Arzt aufgesucht werden.
Ob Sie gemahlenen Pfeffer oder Pfefferkörner kaufen sollten, kommt ganz auf den Verwendungszweck an. Für das Würzen von Speisen wird normalerweise die gemahlene Variante verwendet. Sie können den Pfeffer bereits fertig gemahlen kaufen, was natürlich bequem ist. Allerdings sollten Sie wissen, dass beim Mahlen die ätherischen Öle des Pfefferkorns freigesetzt werden. Daher schmeckt frischer Pfeffer immer intensiver. Es lohnt sich also durchaus, Pfefferkörner im Ganzen zu kaufen und sie dann selbst in einer Pfeffermühle zu mahlen. Selbstverständlich können Sie Pfefferkörner auch im Ganzen verwenden (z. B. für Eintöpfe oder Schmorgerichte).