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Orientalische Gewürze

Orientalische Gewürze verleihen süßen und herzhaften Speisen ein intensives, vollmundiges Aroma. Ihre Verwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten sind überaus vielfältig. Es lohnt sich also durchaus, ein wenig experimentierfreudig zu sein. Besonders beliebt sind orientalische Gewürzmischungen. Der Einsatz von orientalischen Gewürzen wertet die Speisen zudem nicht nur geschmacklich auf, sondern bringt auch gesundheitliche Vorteile mit sich.

Das Wichtigste in Kürze

  • Orientalische Gewürze lassen sich für allerlei deftige Gerichte mit Reis, Gemüse, Fleisch und Fisch verwenden. Aber auch für exotische Süßspeisen eignen sie sich. 
  • Viele orientalische Gewürze gelten als besonders edel und teuer.
  • Orientalische Gewürze einzusetzen bringt gesundheitliche Vorteile mit sich, da sie je nach Sorte zahlreiche Bitterstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. 
  • Wer orientalische Gewürze kaufen möchte, sollte auf Herkunft und Qualität achten.

Ein Überblick über orientalische Gewürze

Kurkuma

Kurkuma eignet sich besonders gut zum Verfeinern deftiger Gerichte. Es verleiht den Speisen eine kräftige gelbe Farbe, weshalb das beliebte orientalische Gewürz auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt ist. Kurkuma ist ein wesentlicher Bestandteil nahezu aller Currygewürzmischungen. Darüber hinaus harmoniert es wunderbar mit Hülsenfrüchten und Kartoffeln.

Anis

Der Duft und Geschmack von Anis erinnert an Lakritze. Hierzulande kennen wir Anis als Backzutat oder Schnapsaroma. In der orientalischen Küche sind die Einsatzmöglichkeiten dieses unverwechselbaren Gewürzes noch weitaus vielfältiger. Es wird beispielsweise zum Verfeinern von Chutneys, Currys und Fleischgerichten verwendet.

Cayennepfeffer

Anders als die Bezeichnung es vermuten lässt, ist der Cayennepfeffer kein "echter" Pfeffer. Vielmehr handelt es sich um gemahlene Chilischoten der Sorte Cayenne. Cayennepfeffer ist sehr scharf, weshalb Personen mit einem empfindlichen Magen ihn lieber sparsam einsetzen sollten. Verantwortlich für die würzige Schärfe ist der sekundäre Pflanzenstoff Capsaicin, dessen entzündungshemmende Wirkung erwiesen ist.

Kardamom

Hierzulande ist Kardamom vor allem aus der Weihnachtsbäckerei bekannt. In der orientalischen Küche kommt das kostbare Gewürz für herzhafte Gerichte mit Fisch, Fleisch, Reis oder Gemüse zum Einsatz. Interessant zu wissen ist außerdem, dass es zwei verschiedene Arten von Kardamom gibt: schwarz und grün. Der grüne Kardamom schmeckt würzig-zitronig, während der schwarze Kardamom ein kräftig-rauchiges Aroma hat.

Schwarzkümmel

Schwarzkümmel hat eine pfeffrig-nussige Note und gilt als sehr gesund. Schon in der Antike wurde das Gewürz zu Heilungszwecken eingesetzt. Schwarzkümmel verleiht vor allem Lammfleisch-, Bulgur- und Reisgerichten eine vollmundige Würze. Auch für Chutneys ist er eine beliebte Zutat.

Ingwer

Ingwer erfreut sich vor allem in der marokkanischen Küche großer Beliebtheit. Er schmeckt fruchtig-scharf und ist zudem sehr gesund. Nicht umsonst wurde er zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt. Die Ingwerwurzel kann in geriebener, gemahlener oder geschnittener Form verwendet werden. Je länger Ingwer erhitzt wird, umso würziger und schärfer wird er.

Kreuzkümmel

Bei Kreuzkümmel, auch unter der Bezeichnung Kumin bekannt, handelt es sich um eines der ältesten Gewürze der Welt. Er schmeckt feinherb und würzig mit einer leichten Schärfe. Das volle Aroma kommt am besten zur Geltung, wenn Kreuzkümmel frisch gemahlen und leicht angeröstet wird. Das Gewürz verleiht orientalischen Klassikern wie Bulgur, Falafel oder Couscous ihren typischen Geschmack.

Chili

Chili ist eines der bekanntesten orientalischen Gewürze und aus der orientalischen Küche kaum wegzudenken. Es gibt kaum ein Gericht, das nicht mit Chili verfeinert wird. Der Schärfegrad variiert je nach Sorte und Form (z. B. gemahlen, gehackt, gerieben, im Ganzen mitgekocht). Wer es weniger scharf mag, sollte unbedingt die Kerne aus der ganzen Schote herauskratzen, ehe diese weiterverarbeitet wird. Chili verleiht insbesondere Fleisch- und Schmorgerichten sowie Suppen und Eintöpfen eine feurige Schärfe.

Zimt

Zimt ist viel mehr als nur ein typisches Weihnachtsgewürz. In der orientalischen Küche verleiht er vor allem herzhaften Speisen eine feine Note. Besonders häufig kommt Zimt zum Verfeinern von Gemüsegerichten und Saucen zum Einsatz. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen Ceylon Zimt, welcher ein blumig-süßes Aroma hat, sowie dem kräftig-würzigen Cassia-Zimt.

Muskatnuss

Muskatnuss ist sowohl in der europäischen sowie auch in der orientalischen Küche überaus beliebt und bekannt. Während man sich hierzulande kaum ein Kartoffelgericht ohne Muskatnuss vorstellen kann, würzt man im orientalischen Raum gerne Gemüse- und Fleischgerichte damit. Für orientalische Süßspeisen wird Muskatnuss, häufig in Kombination mit weiteren Gewürzen wie z. B. Zimt und Vanille, ebenfalls gerne verwendet. Am besten schmeckt Muskatnuss frisch gerieben.

Safran

Safran zählt zu den edelsten und teuersten Gewürzen weltweit. Man kann ihn in kleinen Fäden oder in gemahlener Form verwenden. Safran schmeckt kräftig und leicht bitter. Er eignet sich wunderbar für herzhafte Reis- und Fleischgerichte, aber verleiht auch Kuchen eine ansehnliche Farbe und ein besonders würziges Aroma.

Orientalische Gewürze richtig einsetzen

Bevor Sie orientalische Gewürze kaufen, sollten Sie sich darüber Gedanken machen, für welche Gerichte sie sich eignen und wie man sie richtig verwendet. Orientalische Gewürze lassen sich nämlich überaus vielseitig für herzhafte und süße Speisen einsetzen.

Für Süßspeisen eignen sich nicht nur die vermuteten Klassiker wie Zimt, Ingwer, Anis und Kardomom. Eine Prise Chili oder Cayennepfeffer kann Ihren Desserts oder Kuchen eine überraschend köstlich-würzige Note verleihen.

Reis-und Fleischgerichte bekommen durch orientalische Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel, Chili, Muskatnuss oder einen Hauch Zimt eine aromatische Note. Besonders für Fleisch, Fisch und Reis sind Würzmischungen wie z. B. Harissa, Curry oder Baharat sehr beliebt. Diese Mischungen können Sie fertig kaufen oder selbst zusammenstellen.

Vegetarische Klassiker wie orientalische Gemüsepfannen, Bulgursalate, Falafel und Couscous bekommen durch Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt und Nelken ein vollmundiges Aroma.

Die Dosierung und Form spielen für das perfekte orientalische Geschmackserlebnis ebenfalls eine entscheidende Rolle. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr! Vor allem bei scharfen Gewürzen wie Chili und Cayennepfeffer sollten Sie mit der Dosierung erst einmal sparsam sein und sich vorsichtig herantasten. Schmecken Sie das Gericht zwischendurch ab und würzen Sie bei Bedarf nach. Viele Gewürze entfalten zudem ihr volles Aroma erst dann, wenn man sie reibt, hackt, mahlt oder leicht in der Pfanne anröstet. 

Wichtig ist, dass die Gewürze nicht verbrennen, da sie ansonsten unangenehm bitter schmecken. Trauen Sie sich außerdem, ein wenig zu experimentieren. Orientalische Gewürze lassen sich sehr gut miteinander kombinieren! Perfekte Beispiele hierfür sind komplexe Gewürzmischungen wie Ras el Hanout oder Garam Masala.

Warum sind die orientalischen Gewürze von Hausschlachtebedarf so hochwertig?

Bei Hausschlachtebedarf kommen Liebhaber intensiver Aromen voll auf ihre Kosten. Unsere Gewürze zeichnen sich durch ihre besondere Qualität aus – wir verwenden ausschließlich frische Zutaten, die in regelmäßigen Abständen eigens für Sie gemahlen werden. So entstehen Gewürze mit einem besonders kräftigen Aroma, das begeistert.

Durch das hauseigene Mahlen entfalten die Gewürze ihren vollen Geschmack erst beim Kochen und veredeln jedes Gericht auf besondere Weise. Auch unsere Marinaden basieren ausschließlich auf den aromatischen Gewürzen aus unserem Sortiment.

FAQ

Wie die Bezeichnung es vermuten lässt, werden orientalische Gewürze bevorzugt in der orientalischen Küche (Nordafrika, naher und mittlerer Osten) verwendet. Die orientalische Küche ist für ihre intensiven Aromen bekannt. Besonders prägend ist das Aroma von Koriander, Kreuzkümmel und Zimt. Orientalische Gewürze werden jedoch selten einzeln, sondern oftmals in einer geschmacksintensiven Kombination verwendet.

Orientalische Gewürze kommen vor allem in Reisgerichten, Currys, Eintöpfen sowie Fleischgerichten zum Einsatz. Aber auch Kuchen und Desserts verleihen sie eine besondere Note.

Die orientalische Küche ist insbesondere aufgrund ihrer Gewürze so gesund! Viele Gewürze gelten aufgrund ihrer enthaltenen sekundären Pflanzen- und Bitterstoffe nachweislich als gesundheitsfördernd. Zudem benötigt man durch das intensive Würzaroma weniger Salz, was sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Darüber hinaus ist die orientalische Küche durch ihre vielen Fleisch- und Fischgerichte, sowie ihre Hülsenfrüchte und Reisgerichte sehr proteinreich und sättigend.

Orientalische Gewürze waren bereits im alten Ägypten und im römischen Reich bekannt. Über die berühmten Gewürzstraßen wie z. B. die Seidenstraße gelangten die exotischen Gewürze von Fernost nach Europa. Im Mittelalter waren sie eine begehrte Handelsware. Als man im Jahre 1498 den Seeweg nach Indien entdeckte, wurde hierdurch der Gewürzhandel revolutioniert. Seither sind orientalische Gewürze für die Europäer leichter zugänglich geworden, wodurch sie in der europäischen Küche und Kultur etabliert wurden.